Naturgarten

14. Mai 2026

Die Bibernellrose blüht überreich und duftet wunderbar (10.05.2026)
Zypressenwolfsmilch und Nickendes Leimkraut am Wegrand (09.05.2026)

Schmetterlinge

Dieses Jahr flogen in unserem Garten fast keine Schmetterlinge - wir haben sie schon sehr vermisst. Aber jetzt, da es wieder wärmer ist, besuchen sie unsere Blüten . Hübsch!!

Kleiner Fuchs (21.05.2026)
Kiesrabatte zwischen Quartierstrasse und Haus (08.05.2026)
Hübsche Blumen wachsen in der Pflästerung auf dem Hausplatz (02.05.2026)

Wildbienen

Wildbienen sind kleine flinke Bienen und sehr effiziente Bestäuber. Viele von ihnen sind Spezialisten, sie brauchen genau den richtigen Nistplatz oder die speziellen Pollen und Nektar als Futtervorrat für ihre Jungen.

Die Schneckenhaus-Mauerbiene baut ihre Brutzellen in Schneckenhäuser.

Die Goldene Schneckenhaus-Mauerbiene ♀ dekoriert ihr Schneckenhaus (08.05.2026)

Wildbienen sind solitäre Bienen, jedes Weibchen sorgt für ihren eigenen Nachwuchs. Sie bauen Brutzellen und befüllen diese mit Pollen und Nektar und legen ein Ei dazu. Der Nachwuchs entwickelt sich in der nächsten Zeit in den Brutzellen.

Rostrote Mauerbiene ♀, 10 - 12 mm

Die Frühlingspelzbienen nisten in Felswänden und in Natursteinmauern. Mauerbienen verwenden für ihre Brutzellen vorhandene Hohlräume.

Die Elstern brüten

Elsternest im Holunderstrauch (11.05.2026)
Elster bei Ihrem Vogelnest  (26.04.2026)

Vor einigen Tagen haben die Elstern ein Vogelnest in den Holunderstrauch gebaut.

Unermüdlich flogen sie mit dünnen Ästen hierher und flochten daraus ein Vogelnest.

Aber schon bald gab es Streit mit den benachbarten Krähen.

Wie das ausging wissen wir momentan noch nicht!

Die Rosenrabatte wird üppig (14.05.2026)

Goldgräberstimmung auf dem Hausplatz (13.05.2026)

...mit zwei Kieseln
Steine wegräumen!

Sandbienen bauen ihre Brutzellen im Boden.

Sie sammeln Pollen und Nektar von vielen verschiedenen Pflanzen und lagern diese in den Brutzellen als Proviant für ihre Nachkommen ein.

Andrena bicolor (9 - 11 mm) fliegt in zwei Generationen: Erste Generation März bis Mai und die zweite Generation von Juni bis August.

Die Kieselsteine sind vom Eingang weggeräumt
Die Pflästerung beim Eingang - samt Zwischenraum-Bewuchs (08.05.2026)

Leben rund um den Teich

Der Teichrand ist mit Moos bewachsen (23.04.2026)
Schlammfliege
Die Hornusse kommt zum Wasser trinken

Libellen leben zuerst oft mehrere Jahre als Larven im Gewässer, anschliessend schlüpfen sie aus ihrer Hülle und fliegen weg.

Die Larven der Schlammfliegen leben räuberisch 2 Jahre im Wasser, verpuppen sich und schlüpfen nach 2 Wochen.

Hornusse kommen zum Wasser trinken, ausserdem brauchen sie Wasser um ihr Nest zu kühlen.

Krötenkaulquappen

Die Krötchen sind gewachsen (02.05.2026)
Bergmolch klebt die Eier an Pflanzenstängel

Die kleinen Kröten-Kaulquappen sind gewachsen. Sie schwimmen meistens im Schwarm im Teich umher.

Zwei Wochen später

Die Krötchen haben bereits vier Beine, bald wandern sie aus. (01.06.2026)

Ausruhen am Gartenteich (12.05.2026)

17.00 Uhr - Abendstimmung am Gartenteich (12.05.2026) 

21. März 2026

Es grünt so grün... (08.04.2026)
Rosenrabatte: Die ersten zarten Blütenteppiche breiten sich aus  (24.03.2026)

Frühlingsgefühle

Die Amseln graben am Teichrand Löcher in das Moos. Finden sie darunter Larven und Insekten, welche hier überwintern? Das interessiert natürlich auch den Spatz!

Raue Zeiten, der ganze Weier zugefroren! (30.01.2026)

Die ersten Pflanzen beginnen zu blühen

Erste Krokusblüten erscheinen zwischen all den Steinen, dem Moos und den dürren Stängeln in der Rabatte vor dem Haus. Sehen Sie links das kleine Insekt?

Märzenbecher unter einem Rosenstrauch (25.02.2026)

Märzenbecher bevorzugen feuchte, nährstoffreiche Laubwälder.

Sie bilden Zwiebeln, sie sind giftig und geschützt; pflücken ist verboten!

 

Der Elfen-Krokus ist eine der am frühesten blühenden Krokus-Arten. Er bildet Knollen und zieht frühe Bienen und andere Insekten an.

Vögel auf dem Scheunendach

Sie sehen, dieses Scheunendach hat viele Besucher. Es kommen Elstern, Krähen, Türkentauben und hie und da auch ein Graureiher.

Die Elstern spüren offensichtlich den Frühling und bringen sich in Stellung (24.03.2026)

Erster blühender Strauch

Die Kornelkirsche blüht als erste von Februar bis April. Aus ihren glänzend roten, 2 cm langen säuerlichen Früchten koche ich Konfitüre.

Der Huflattich ist sehr ausbreitungsfreudig und hat nachher grosse Blätter (08.03.2026)

Heimischer Huflattich sollte nicht mehr als Heilmittel verwendet werden, er enthält zu viel Pyrrolizidinalkaloide und die sind schädlich.

Topfpflanzen

Wir haben die letztjährigen dürren Stauden zurück-geschnitten und die Töpfe mit Flüssigdünger gedüngt.

Wir freuen uns auf erste, hübsche Blüten. 

Der Zweiblättrige Blaustern hat sich selbständig ausgebreitet (17.03.2026)

Erste Wildbienen

Die ersten Mauerbienen besuchen die frühen Blüten in unserem Garten. Die Mauerbienen-Männchen tragen einen auffälligen weissen Kopfschmuck.

Gehörnte Mauerbiene Männchen
Rostrote Mauerbiene Männchen

Mauerbienen sind wenig wählerisch bei der Wahl ihrer Nistplätze und bei den Blütenpflanzen.

Sie bauen ihre Brutzellen aus Lehm in Käferfrassgängen, Mauerspalten, in Löchern von Löss- und Lehmwänden und in Rohrchen. Sie bauen darin brutzellen aus Lehm und überwintern darin als fertige Biene.

Die Männlichen Tiere schlüpfen ein paar Tage vor den Weibchen.

Krähe auf dem Schulhauskamin

Macht die Krähe eine Rauchpause auf dem Schulhauskamin? Oder hat sie kalt? (25.03.2026)

Rosenbogen

Feldrose, eine Wildrose, am Rosenbogen - noch vor dem Schnitt (22.03.2026)

Die grünen Huflattich-blätter sind erstaunlich gross und dominieren den Standort den Sommer über.

Amphibien laichen

Kaum war es ein wenig wärmer, tauchten die ersten Amphibien auf. 

Kröteneier sind giftig und somit vor Frass geschützt (24.03.2026)

Die Erdkröten schlangen ihre Gallertschnüre mit den Eiern um die Wasserpflanzen.

Ein Grasfroschpaar setzte vor einigen Tagen einen Gallertballen mit vielen hundert dunklen Eiern ab. Im unteren Bild ist jedoch nur noch die Gallerte zu sehen, die Bergmolche haben die Grasfroscheier gefressen.

Froscheier sind nämlich im Unterschied zu Kröteneiern nicht giftig.

Lerchensporn

Bei der Neupflanzung unseres Gartens habe ich hier unter der Rose 10 Knollen des Hohlen Lerchensporns gepflanzt. Inzwischen ist daraus ein rosa Blütenteppich entstanden. Wie sind sie ausgewandert?

Direkt unter dem Rosenstrauch wachsen die Lerchensporne, davor die Schlüsselblumen

Der Hohle Lerchensporn bildet zusammen mit den Samen je ein Eleiosom. Ameisen lieben diese nahrhaften Teile und tragen sie zusammen mit den Samen ins Nest. Auf dem Weg gehen einzelne Samen verloren und im Nest werden die Samen aussortiert und aus dem Nest geworfen, die Eleiosome werden hingegen als Leckerbissen eingelagert. Clever, nicht wahr?

Am 26. März nochmals Schnee!

Hohler Lerchensporn 

Die plötzliche Kälte hat unseren Blütenteppichen aus einheimischen Pflanzen nichts angetan - sie stecken das ohne weiteres weg!

Eine Elster auf dem Holunder
Unser Gartenteich vor der Scheune (22.03.2026)